OTTO BERNHEIMER

GRUNDSCHULE

FELDAFING

Telefon: 08157 - 7039 | Höhenbergstr. 11-13 | 82340 Feldafing | sekretariat@schule.feldafing.de 

Ist Ihr Kind krank, so geben Sie bitte Geschwistern oder Nachbarskindern eine entsprechende Entschuldigung in die Schule mit.

Sollte dies nicht möglich sein, so können Sie Ihr Kind vor dem Unterricht bis 7.30 Uhr auch telefonisch oder per FAX entschuldigen.

Ab dem dritten Tag der Erkrankung ist ein ärztliches Attest erforderlich.

Bitte schicken Sie keine E-Mails!

 Formular herunterladen

 

Informationen des Gesundheitsamtes über

 

- Adenoviren: siehe unten

- Windpocken: s.u.

- Keuchhusten: s. u.

- Masern: s. u.

- Mumps: s. u.

- Pfeiffersches Drüsenfieber: s. u.

- Scharlach und Streptokokkenangina: s. u.

- Verhalten bei Kopfläusen:   Beachten Sie die Broschüre (Flyer),

                                          die Sie im September 2016 erhalten haben.

 

Was sind Adenoviren?

Adenoviren sind hoch ansteckende und widerstandsfähige Erreger, die eine Vielzahl von Krankheiten verursachen können.
Am häufigsten lösen sie ansteckende Bindehautentzündungen aus. Bei Zimmertemperatur haften die Erreger unter
Umständen einige Wochen auf Oberflächen und bleiben dort ansteckend. Die Viren können zudem Infektionen der
Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes hervorrufen, diese Infektionen sind jedoch nicht Gegenstand dieses Merkblatts.
Wie werden Adenoviren
übertragen?
Von Mensch zu Mensch
Die Verbreitung der Viren erfolgt meistens über Hände, an denen die Erreger haften. Berührt ein Erkrankter zum Beispiel erst
sein Auge (Augensekret bzw. Tränenflüssigkeit) und gibt danach einem gesunden Menschen die Hand, können die Keime
weitergereicht werden. Seltener werden die Viren durch Tröpfchen beim Sprechen oder Husten übertragen.
Über verunreinigte Gegenstände
Werden nach der Berührung des Augensekrets bzw. der Tränenflüssigkeit von Erkrankten anschließend Gegenstände oder
Oberflächen wie Türgriffe, Handläufe, Armaturen oder Handtücher angefasst, können darüber Erreger weitergegeben
werden. Gleiches gilt auch für gemeinsam benutzte Waschlappen oder Handtücher, Augentropfen oder Pipetten, bzw.
Gegenstände, die mit dem entzündeten Auge in Berührung kommen, wie zum Beispiel Fotoapparate, Kameras oder
Spielzeuge wie Kaleidoskope.
Sehr selten durch verunreinigtes Schwimmbadwasser
Welche Krankheitszeichen
haben Erkrankte?
Infektiöse Binde- und Hornhautentzündung (Keratokonjunktivitis epidemica)
Zu Beginn zeigt sich auf einem oder beiden Augen eine Rötung, gefolgt von einer Schwellung der Augenbindehaut und der
Lymphknoten vor dem Ohr. Der Betroffene hat ein Fremdkörpergefühl im Auge – das Auge juckt, tränt und reagiert
empfindlich auf Licht. Manchmal entwickelt sich auch eine Lidschwellung. In einigen Fällen kann nach etwa einer Woche die
Entzündung auf die Hornhaut des Auges übergreifen. Nach zwei bis vier Wochen klingt die Bindehautentzündung meistens
von selbst wieder ab, während leichte Trübungen der Hornhaut unter Umständen noch einige Zeit bestehen bleiben. In der
Regel heilt die infektiöse Bindehautentzündung vollständig und folgenlos aus. Nur selten verschlechtert sich das
Sehvermögen dauerhaft.
Wann bricht die Krankheit
aus und wie lange ist man
ansteckend?
Die Erkrankung bricht in der Regel 5 bis 12 Tage nach der Ansteckung aus, unter Umständen auch danach. Die Gefahr
einer Übertragung beginnt mit den ersten Krankheitszeichen und dauert meistens mindestens zwei Wochen an.
Wer ist besonders
gefährdet?
Besonders in Gemeinschafts- und Pflegeeinrichtungen kann es immer wieder zu Häufungen von Krankheitsfällen kommen.
Die infektiöse Bindehautentzündung tritt in allen Altersstufen auf.
ADENOVIREN
Informationen über Krankheitserreger beim Menschen –
Hygiene schützt!
Was mu s s ich bei einer
Erkrankung beachten?
 Es gibt keine ursächliche Behandlung gegen das Virus, so dass nur die Symptome behandelt werden können.
 Vermeiden Sie bei einer Bindehautentzündung eine Berührung der Augenregion, damit die Erreger nicht über die Hand
weiter gereicht werden.
 Waschen Sie sich sofort gründlich die Hände mit Wasser und Seife, wenn Sie entzündete Augen berührt haben.
 Wer selbst erkrankt ist, sollte zuhause bleiben und auf strenge Hygiene achten, um das Virus nicht weiter zu verbreiten.
 Die Arbeit oder der Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten darf erst wieder
aufgenommen werden, wenn die Entzündung abgeklungen ist. Im Einzelfall kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes
vor einer Wiederzulassung in eine Gemeinschaftseinrichtung notwendig sein.
 Meiden Sie öffentliche Badeanstalten und Saunen für die Dauer der Erkrankung.
 Wichtig vor einem Augenarztbesuch: Informieren Sie die Praxis, wenn Sie den Verdacht haben, an einer infektiösen
Bindehautentzündung erkrankt zu sein. Das Praxisteam kann sich mit geeigneten Schutzmaßnahmen darauf einstellen.
Wie kann ich mich schützen?
Durch Hygiene können Sie einer Infektion vorbeugen. Achten Sie auf folgende Vorsichtsmaßnahmen, wenn in Ihrem nahen Umfeld
Erkrankungsfälle auftreten:
 Besonders wichtig: Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife!
 Vermeiden Sie nach Möglichkeit engen Kontakt mit Erkrankten.
 Benutzen Sie ausschließlich eigene Waschlappen und Handtücher. Hängen Sie diese an einen separaten Platz, um die
Berührung mit anderen Wäschestücken zu vermeiden.
 Teilen Sie möglichst keine Gegenstände, die nah an das Auge gehalten werden, wie etwa Fotoapparate, Kameras,
Ferngläser oder Kaleidoskope.
 Verwenden Sie nur Ihre eigenen Augentropfen.
 Benutzen Sie ausschließlich Ihre eigenen Schminkutensilien und Kosmetikprodukte wie Cremes, Puder oder
Schminkstifte.
 Wechseln Sie Handtücher und Waschlappen häufig und waschen Sie diese bei mindestens 60°C.
Wo kann ich mich informieren? Das örtliche Gesundheitsamt steht Ihnen für weitere Beratung zur Verfügung. Da Nachweise von Adenoviren im
Bindehautabstrich gemeldet werden müssen, liegen dort Informationen zur aktuellen Situation und große Erfahrung im
Umgang mit Adenovirus-Infektionen vor.
Informationen zu Adenoviren finden Sie auch auf den Seiten des Robert Koch-Institutes (www.rki.de).
Weitere Informationen zum Infektionsschutz durch Hygiene finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (www.infektionsschutz.de).
Stand April 2013
ADENOVIREN
Informationen über Krankheitserreger beim Menschen –
Hygiene schützt!

 

Landratsamt Starnberg-Gesundheitsamt-

Dampfschiffstr.2a
82319 Starnberg
Tel. 08151-148 900
                                        Informationsblatt zu Windpocken


Windpocken sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung. Die Übertragung erfolgt über dem Luftweg durch virushaltige Tröpfchen, u.U. im Umkreis von mehreren Metern. Ferner ist eine Übertragung durch virushaltigen Bläscheninhalt oder Krusten als Schmierinfektion möglich.

Die Inkubationszeit,  d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit kann

8 bis 28 Tage betragen, sie liegt in der Regel bei 14 bis 16 Tagen.

Erste Krankheitszeichen können leichtes Fieber und Erkältungssymptome sein.  Nach 1 bis 2 Tagen tritt ein juckender Hautausschlag mit erhöhten Temperaturen bzw. Fieber für einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen auf. Der Hautausschlag besteht aus Knötchen, Bläschen und Schorf in verschiedenen Entwicklungsstadien. Windpocken verlaufen bei sonst gesunden Personen in der Regel gutartig und heilen im Normalfall ohne Narben ab.

Es können aber auch schwere Komplikationen auftreten, besonders bei Patienten, die an einer Immunschwäche  leiden. Bei Schwangeren, die Kontakt zu Windpocken haben, selbst aber noch keine Windpocken durchgemacht haben und nicht gegen Windpocken geimpft sind, können Infektionen auch zu Erkrankungen des Kindes im Mutterleib und bei der Geburt führen.
Für diese gefährdeten Personen  wird die Gabe von Immunglobulinen innerhalb von 96 Stunden nach Exposition ( d.h. engeren Kontakt mit einem Erkrankten) empfohlen.

Eine Impfung gegen Windpocken ist  seit dem Jahr 2004 für alle Kinder im Alter von 11 – 14 Monaten empfohlen , ferner für ungeimpfte 9 – 17 Jährige , wenn diese bis dahin noch nicht erkrankt waren sowie für seronegative Frauen mit Kinderwunsch. Weitere Impfempfehlungen bestehen für bestimmte Berufsgruppen ( z.B. medizinisches Personal, Neueinstellungen in Gemeinschaftseinrichtungen für das Vorschulalter) und für bestimmte Risikogruppen ( z.B. Personen, die in der Familie Kontakt zu Patienten mit Immunschwäche oder schwerer Neurodermitis haben).  Sprechen Sie hierüber mit Ihrem Haus- oder Kinderarzt. Postexpositionell ( dh. nach Kontakt mit einem Erkrankten) ist eine Impfung noch innerhalb von drei bis fünf Tagen möglich.

Eine Wiederzulassung  zu Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen ist eine Woche nach Beginn einer unkomplizierten Erkrankung möglich.

Für Kontaktpersonen von Erkrankten besteht kein Ausschluß aus Gemeinschaftseinrichtungen solange keine Symptome bestehen.

Für weitere Fragen stehen wir unter der Telefonnummer 08151  148 900 gerne zur Verfügung.

 Ihr
Gesundheitsamt Starnberg

 

Landratsamt Starnberg-Gesundheitsamt
Dampfschiffstr.2a, 82319 Starnberg

                                       INFORMATIONSBLATT ZU KEUCHHUSTEN

Sehr geehrte Eltern,
dem Gesundheitsamt Starnberg wurde eine Erkrankung an Keuchhusten in der Gemeinschafts- einrichtung Ihres Kindes ( Kindergarten/Schule) gemeldet.

Keuchhusten (Pertussis) ist eine schwere bakterielle Infektion der Atemwegsschleimhaut.

Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, z.B. durch Anhusten oder Anniesen.

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitszeichen beträgt 7 - 20 Tage.

Krankheitszeichen sind anfallsweise auftretende Hustenattacken mit Keuchen, häufig verbunden mit Hervorwürgen von zähem Schleim und Erbrechen. Diese typischen Keuchhustensymptome treten in der Regel erst nach einem unspezifischen Stadium mit Schnupfen und anderen grippeähnlichen Symptomen auf. Als Komplikationen können Lungen- und Mittelohrentzündungen auftreten. Selten kann es auch zu Krampfanfällen, Gehirnschäden und plötzlichen Todesfällen (insbesondere bei Säuglingen) kommen.

Die Ansteckungsfähigkeit beginnt am Ende der Inkubationszeit und besteht für die Dauer von etwa

3 - 4 Wochen nach Krankheitsbeginn.

Bei Durchführung einer antibiotischen Therapie verkürzt sich die Dauer der Ansteckungsfähigkeit auf etwa 5 Tage nach Beginn der Therapie.

Die wirksamste Vorbeugung ist eine komplette Impfung ( 4 Impfdosen in den ersten beiden Lebens-

jahren sowie jeweils eine Auffrischimpfung zwischen dem 5. - 6.  und dem 9. - 17. Lebensjahr).

Die Wiederzulassung in eine Gemeinschaftseinrichtung ist für erkrankte Kinder ohne antibiotische Behandlung frühestens 3 Wochen nach Auftreten der ersten Symptome möglich. Bei einer effektiven  Antibiotikatherapie kann die Wiederzulassung 5 Tage nach Therapiebeginn erfolgen, sofern keine Krankheitssymptome mehr bestehen.

Der Ausschluss von Kontaktpersonen aus Gemeinschaftseinrichtungen ist nicht erforderlich solange kein Husten auftritt. Bei Husten sind Untersuchungen zur Feststellung oder zum Ausschluss von Keuchhusten angezeigt.

Engen Kontaktpersonen die nicht geimpft sind, wird eine Antibiotikaprophylaxe empfohlen. Geimpfte Kontaktpersonen sind vor der Erkrankung geschützt, können aber vorübergehend Bakterien beherbergen und somit eine Infektionsquelle darstellen. Auch geimpfte Personen sollten vorsichtshalber eine Antibiotikaprophylaxe erhalten, wenn sich in ihrer Umgebung Säuglinge oder Kinder mit schweren Grundleiden befinden.

Für weitere Fragen  wenden Sie sich an Ihren Haus-/Kinderarzt oder das Gesundheitsamt Starnberg unter der Telefonnummer 08151- 148 900 .
Ihr

Gesundheitsamt

 

Landratsamt Starnberg-Gesundheitsamt-

Dampfschiffstr.2a
82319 Starnberg
Tel. 08151-148 900
                                           Informationsblatt zu Masern
 
Sehr geehrte Eltern,

dem Gesundheitsamt Starnberg wurde eine Erkrankung an  Masern in der Gemeinschaftseinrichtung Ihres Kindes (Kindergarten/Schule) gemeldet.

Masern sind eine weit verbreitete Erkrankung, die durch Infektion mit dem Masernvirus hervorgerufen wird.

Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, z.B. durch Anhusten oder Anniesen.

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitszeichen beträgt  8 -14 Tage.

Krankheitszeichen sind insbesondere hohes Fieber und ein deutliches Krankheitsgefühl, starker Husten, Schnupfen und Bindehautentzündung der Augen mit auffallender Lichtscheu sowie  ein typischer Hautausschlag der hinter den Ohren beginnt und sich innerhalb weniger Tage über den ganzen Körper ausbreitet.
Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit besteht 5 Tage vor bis 4 Tage nach dem Auftreten des Hautausschlages.

Die wirksamste Vorbeugung ist die Masern-Impfung.
Sie ist sehr gut verträglich und sollte in Form des Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps und Röteln gegeben werden.

Die Zulassung in eine Gemeinschaftseinrichtung ( z.B. Kindergarten/Schule) ist nach Abklingen der klinischen Symptome, frühestens jedoch 5 Tage nach Ausbruch des Hautausschlages möglich.

Der Ausschluss von Kontaktpersonen  ist nicht erforderlich bei bestehendem Impfschutz
oder nach früher durchgemachter Erkrankung an Masern. Andere Personen dürfen für die Dauer der mittleren Inkubationszeit von 14 Tagen die Gemeinschaftseinrichtung nicht besuchen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt Starnberg oder an Ihren Haus- bzw. Kinderarzt.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Gesundheitsamt Starnberg

 

Landratsamt Starnberg -Gesundheitsamt-

Dampfschiffstr.2a ,82319 Starnberg Tel. 08151.148-900

Informationsblatt zu Mumps

wurde eine Erkrankung an Mumps in der Gemeinschaftseinrichtung Ihres Kindes (Kindergarten/Schule) gemeldet.

Mumps (Ziegenpeter) ist eine weit verbreitete Erkrankung, die durch Infektion mit dem Mumpsvirus hervorgerufen wird und sowohl Kinder als auch Erwachsene befallen kann.

Die Ansteckung erfolgt durch Tröpcheninfektion und Kontakt mit Speichel oder Gegenständen, die mit Speichel des Erkrankten behaftet sind.

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitszeichen, beträgt 12 – 25 Tage, im Sehr geehrte Eltern,

dem Gesundheitsamt Starnberg Mittel 16 – 18 Tage.

Krankheitszeichen einer unkomplizierten Mumpsinfektion sind hohes Fieber und Kopfschmerzen, eine schmerzhafte Schwellung der (Ohr-) Speicheldrüsen (dicke Backen) und gegebenenfalls Bauchschmerzen, da die Infektion auch eine Entzündung anderer Drüsen (Bauchspeicheldrüse, evt. Hodengewebe, Eierstöcke) bewirken kann. Ferner ist eine Entzündung im Bereich des Nervensystems - in der Regel in Form einer Hirnhautentzündung – möglich. Nach der Pubertät bewirkt die Mumpserkrankung bei Männern nicht selten eine sehr schmerzhafte Entzündung des Hodengewebes und bei Frauen eine Entzündung der Eierstöcke.
Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit besteht 7 Tage vor bis 9 Tage nach Beginn der Schwellung der (Ohr-) Speicheldrüse.

Die wirksamste Vorbeugung ist die Mumpsimpfung.
Sie ist sehr gut verträglich und sollte in Form des Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps und Röteln gegeben werden.

Die Zulassung in eine Gemeinschaftseinrichtung (z.B. Kindergarten, Schule) ist nach Abklingen der klinischen Symtome, frühestens jedoch 9 Tage nach Auftreten der Schwellung der (Ohr-) Speicheldrüsen möglich.

Der Ausschluss von Kontaktpersonen ist nicht erforderlich bei bestehendem Impfschutz, bei Schutzimpfung nach Kontakt zu einem Erkrankten ( siehe unten) oder nach früher durchgemachter Erkrankung an Mumps. Sonstige Personen sollen für die Dauer der mittleren Inkubationszeit von 18 Tagen vom Besuch der Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden.

Prophylaxe nach Exposition (d.h. Kontakt mit einem Erkrankten)
Alle exponierten und empfänglichen Personen einer Gruppe sollen so früh wie möglich eine Impfung (”Inkubationszeit”) erhalten.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt oder an Ihren Haus- bzw. Kinderarzt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Gesundheitsamt Starnberg

 

- Gesundheitsamt -   Stand 04/2013

 Merkblatt

Pfeiffersches Drüsenfieber (Mononukleose)

 Erreger

Die Erkrankung wird durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen

Übertragung

Die Übertragung erfolgt nur bei engem Kontakt, z. B. durch Küssen, Benutzung gemeinsamer Trinkgefäße etc. Erregerhaltiges Material sind hauptsächlich Sekrete der Atemwege und Speichel (Tröpfchen- und Kontaktinfektion).

 Zeitspanne zw. der Aufnahme des Erregers bis zum Erkrankungsbeginn (Inkubationszeit)

4 - 14 Tage, selten länger.

Dauer der Ansteckungsfähigkeit

Die Virusausscheidung kann bei Erkrankten über Wochen andauern, die genaue Dauer ist nicht bekannt.

 Krankheitsverlauf

Untypischer Krankheitsbeginn mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Dann überall am Körper auftretende Lymphknotenschwellungen, Mandelentzündung, Leber- und Milz-vergrößerung. Die Erkrankung verläuft meist ohne Komplikationen und wird symptomatisch behandelt mit Bettruhe, leichter Kost und fiebersenkenden Medikamenten.

Prophylaxe

Ein wirksamer Impfschutz steht nicht zur Verfügung

Hygienemaßnahmen

Keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Meldepflicht/ Bestimmungen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Bei gehäuftem Auftreten in einer Gemeinschaftseinrichtung besteht nach § 34 IfSG eine

Meldepflicht an das Gesundheitsamt

Wiederzulassung in Gemeinschaftseinrichtungen

Nach Abklingen der klinischen Symptome.

Kontaktpersonen:

Es sind keine Maßnahmen erforderlich.

Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Hausarzt/Kinderarzt in Verbindung.

 

Landratsamt Starnberg
–Gesundheitsamt-
Dampfschiffstr.2a
82319 Starnberg
Tel.. 08151-14 89 00

Informationsblatt zu Scharlach und Streptokokken-Angina

Sehr geehrte Eltern,
dem Gesundheitsamt Starnberg wurde eine Streptokokken A-Infektion in der Gemeinschaftseinrich-
tung Ihres Kindes (Kindergarten/Schule) gemeldet.

Streptokokken der Gruppe A sind Bakterien, die u.a. lokale eitrige Entzündungen des Rachens und der Mandeln (Angina) sowie Scharlach verursachen.

Die Ansteckung erfolgt durch Tröpcheninfektion, z.B. Anhusten oder Anniesen.

Die Inkubationszeit, d.h. die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitszeichen beträgt meist 2 – 4 Tage ( in Ausnahmen bis 20 Tage).

Krankheitszeichen sind Fieber, Halsschmerzen, Lymphknotenschwellung, evtl. Bauchbeschwerden und Erbrechen. Bei typischem Scharlachverlauf kommt ein charakteristischer Hautausschlag hinzu. Komplikationen können z.B. sein: Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Herz- und Nierenschäden sowie rheumatisches Fieber.

Die Dauer der Ansteckungsfähigkeit kann bei Erkrankten, die nicht antibiotisch behandelt werden, bis zu 3 Wochen betragen. Nach Beginn einer wirksamen antibiotischen Therapie erlischt die Ansteckungsfähigkeit nach 24 Stunden.

Behandlung: Zur Vermeidung von Komplikationen sollte eine antibiotische Behandlung durchgeführt werden.

Die Zulassung in eine Gemeinschaftseinrichtung (z.B. Kindergarten/Schule) ist unter antibiotischer Behandlung und bei Fehlen von Krankheitszeichen ab dem 2.Tag möglich, ansonsten nach Abklingen der Krankheitssymtome und frühestens nach 3 Wochen.

Der Ausschluss von Kontaktpersonen ist nicht erforderlich. Kontaktpersonen sollten jedoch über ein Infektionsrisiko und die möglichen Krankheitszeichen informiert sein.

Immunität: Es werden spezifische Abwehrstoffe gebildet. Da es jedoch verschiedene Erregerstämme gibt, kann man mehrmals, auch kurz hintereinander an einer durch Streptokokken bedingten Infektion erkranken.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt oder an Ihren Haus- bzw. Kinderarzt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Gesundheitsamt